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Aktuelles

08.05.2012 DGB-Expertise: Hohe Abbrecherquoten, geringe Vergütung, schlechte Prüfungsergebnisse – Viele Betriebe sind nicht ausbildungsreif

Morgen wird der Berufsbildungsbericht 2012 im Bundeskabinett beschlossen. Bereits heute klagen die Spitzenverbände der Wirtschaft wieder über den vermeintlichen Bewerbermangel. In einer DGB-Expertise haben deshalb Matthias Anbuhl und Thomas Gießler die Ausbildungsberufe mit einem hohen Anteil unbesetzter Plätze untersucht.  mehr

25.04.2012 Höhe der Ausbildungsvergütung schwankt zwischen 332 und 1.379 Euro monatlich

Die tariflich geregelten Ausbildungsvergütungen fallen je nach Branche und Ausbildungsjahr sehr unterschiedlich aus. Sie variieren von 332 Euro im privaten Verkehrsgewerbe Thüringen im 1. Ausbildungsjahr bis zu 1.379 Euro im Bauhauptgewerbe West im 4. Ausbildungsjahr. Dies geht aus einer Auswertung von Tarifverträgen in ausgewählten Wirtschaftszweigen und Tarifbereichen hervor, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf vorgelegt hat. Im vergangenen Jahr stiegen die Ausbildungsvergütungen überwiegend zwischen gut einem Prozent (öffentlicher Dienst) und gut 12 Prozent (Holz u. Kunststoff verarbeitende Industrie Sachsen). In einigen Tarifbereichen wurden keine Steigerungen vereinbart. mehr

24.04.2012 Im Bundestag notiert: Perspektiven von Auszubildenden

Die Fraktion Die Linke will wissen, wie die Bundesregierung die Perspektiven von Auszubildenden im Zeitraum von 2000 bis 2011 bewertet. In einer Kleinen Anfrage (17/9285) erkundigt sie sich danach, wie viele Auszubildende in den einzelnen Jahren ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und wie viele im Anschluss an ihre Berufsausbildung in ein unbefristetes beziehungsweise befristetes Arbeitsverhältnis im Ausbildungsbetrieb oder einem zu diesem Betrieb gehörenden Unternehmen übernommen wurden.  mehr

07.03.2012 Anlässlich des Frauentages am 08. März aktuelles zum Frauenanteil in ausgewählten Berufen:

Der Frauenanteil schwankt je nach Beruf extrem. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat für die Nachrichtenagentur dpa den Mikrozensus 2009 auf 100 Tätigkeitsbereiche hin ausgewertet.  mehr

06.03.2012 Gute Bildung für gute Arbeit: Berufs-Bildungs-Perspektiven des wissenschaftlichen Beraterkreises von ver.di und IG Metall

Der Finanzmarktkapitalismus hat verheerende gesellschaftliche Auswirkungen. Zu den Folgen gehören zunehmende Armut, nicht zuletzt aufgrund zunehmend prekärer Beschäftigung, und soziale Ausgrenzung. Der Wissenschaftliche Beraterkreis von ver.di und IG Metall bemisst bei der Überwindung insbesondere bildungspolitischen Aktivitäten hohe Bedeutung bei. mehr

05.03.2012 Learning for Jobs – Länderstudien der OECD zur Berufsbildung

Im Rahmen einer Studie zur beruflichen Bildung, an der 16 Länder der OECD teilnahmen, wurden für alle beteiligten Länder Berichte erstellt. Die Berichte enthalten Ausführungen zu den Stärken des jeweiligen Landes im Bereich der beruflichen Bildung, benennen Herausforderungen und geben Empfehlungen zur Weiterentwicklung.  mehr

25.01.2012 BIBB Studie zur Erwerbstätigkeit ohne Berufsabschluss

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat eine Analyse zur Situation ungelernter Erwerbstätiger vorgelegt. Danach sind ungelernte Erwerbstätige im Vergleich zu ausgebildeten Fachkräften deutlich häufiger in geringfügigen und damit zumeist auch in prekären Beschäftigungsverhältnissen anzutreffen. Ihre Erwerbstätigkeit konzentriert sich zudem auf nur wenige Berufsfelder.  mehr

20.09.2011 Neue Kommission will weltweite Standards für die duale Berufsausbildung erarbeiten

Internationale Berufsbildungsforscher haben festgestellt, dass seit einigen Jahren Initiativen, die darauf abzielen, berufliche Bildung zu deregulieren, deutlich an Popularität verlieren. Stattdessen feiert die duale Berufsausbildung in den unterschiedlichsten Ländern - wie Großbritannien, Schweden, Südafrika oder Malaysia - ihr Come Back. Die großen Unterschiede in der Gestaltung und Organisation sorgen für erhebliche Qualitätsunterschiede bei der dualen Berufsausbildung zwischen den Ländern. Das haben Studien im Kreis des internationalen Forschungsnetzwerks „International Network on Innovative Apprenticeship“ (INAP) ergeben.  mehr

25.08.2011 Aktuelle Studie der Hans-Böckler-Stiftung zu Dualen Studiengängen

Die Veröffentlichung beschreibt anhand von fünf Fallstudien wie duale Studiengänge in Unternehmen der Chemischen Industrie organisiert werden, welchen Stellenwert sie in der Personalpolitik der Unternehmen haben und welche Regelungsfragen sich für die Mitbestimmung ergeben.  mehr

23.06.2011 5 Millionen Euro für neue Modellversuche zur Qualitätsentwicklung der betrieblichen Berufsausbildung beim BiBB

Die Zahl der Schulabgänger geht weiter zurück, Betriebe werden größere Anstrengungen unternehmen müssen, um Auszubildende zu gewinnen und ihren Fachkräftenachwuchs zu sichern. Um sich künftig bei Jugendlichen als attraktiver Ausbildungsbetrieb zu präsentieren, wird die Qualität der Berufsausbildung eine immer größere Rolle spielen. Der Frage, wie diese Qualität – insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) – gesichert und kontinuierlich weiterentwickelt werden kann, widmen sich bundesweit zehn neue Modellversuche, die vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gefördert werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) stellt hierfür in den nächsten Jahren rund 5 Millionen Euro zur Verfügung.  mehr

31.05.2011 Schneller, härter, ungerechter

Das Wirtschaftsministerium will die Ausbildungsdauer vieler Lehrberufe kürzen – um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Arbeitgeber und Gewerkschafter fürchten um die fachliche Qualität und sehen vor allem Hauptschüler als die Leidtragenden.  mehr

26.05.2011 Neue Webseite der Europäischen Kommission zur Qualitätssicherung in der Berufsbildung

Die EU stellt auf einer neuen Homepage ein Instrument zur Verfügung, das nationale und regionale Politikverantwortliche bei der Entwicklung eines Qualitätssicherungssystems für die Berufsbildung unterstützen soll. Es handelt sich dabei um einen interaktiven Leitfaden zum Aufbau und zur Evaluierung eines Qualitätssicherungssystems für die Berufsbildung, der auf unterschiedlichen Ansätzen in den europäischen Ländern basiert.  mehr

31.03.2011 Mehr Studierende werden Gewerkschaftsmitglied

Zu den am Dienstag veröffentlichten Mitgliederzahlen der DGB-Jugend für den Bereich der Studierenden erklärte René Rudolf, DGB-Bundesjugendsekretär, am Dienstag in Berlin: „Die DGB-Jugend wächst zu einem großen Studierendenverband in Deutschland. Das ist ein Erfolg unserer Arbeit der letzten Jahre an den Hochschulen.“  mehr

24.03.2011 Gewerkschaften haben viele Gesichter!

Allein in der Region Köln-Bonn benennt der DGB ca. 2000 Kollegen/innen als Arbeitnehmervertretung in verschiedenen Gremien  mehr

18.01.2011 Empfehlung zur Gestaltung des Übergangs von beruflicher in hochschulische Bildung - und umgekehrt - erlassen

Berufliches und hochschulisches Bildungssystem stehen in Deutschland recht unverbunden nebeneinander. In der Konsequenz gelingt nur wenigen beruflich Qualifizierten der Übergang von der Berufsbildung beziehungsweise aus dem Beruf in die Hochschulen. Der Förderung von Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung kommt, vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung lebensbegleitenden Lernens, der Sicherung umfassender Bildungschancen und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels, ein hoher Stellenwert zu. Dabei greift die Förderung von Durchlässigkeit auch die europäische Diskussion zur Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung auf.  mehr

14.10.2010 Studieren ohne Abitur jetzt für viele möglich - aber wo und wie geht das?

Die Kultusminister der Bundesländer haben sich im Dezember 2008 darauf verständigt, dass jede und jeder mit einer erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung und einer dreijährigen Berufspraxis in einem dem Studienwunsch nahestehenden Bereich ein fachbezogenes Studium beginnen kann. Mit dem Abschluss einer Aufstiegsweiterbildung nach dem Berufsbildungsgesetz bzw. der Handwerksordnung, also einen Fachwirte- oder Meisterabschluss, kann sogar jedes Studium aufgenommen werden. Allerdings ist die Ausgestaltung der Zugänge Sache der Bundesländer.  mehr

30.07.2010 DGB-Expertise: Zweijährige Ausbildungsberufe sind keine Alternative

Die auf zwei Jahre verkürzte Berufsausbildung hat sich aus Sicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nicht bewährt. Viele dieser „Schmalspurausbildungen“ mit hoher Spezialisierung führten die Auszubildenden in eine berufliche Sackgasse, bilanziert der DGB in seiner aktuellen Expertise. „Fachkräfte mit drei- oder dreieinhalbjähriger Ausbildung sind für Betriebe und Jugendliche die erste Wahl, weil sie eine breite Grundlage bieten und den Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt entsprechen“, betonte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ingrid Sehrbrock mit Blick auf die Ergebnisse der Expertise. mehr

23.03.2009 100 Jahre DATSCH - der verlorene Kampf gegen die Mitbestimmung der Gewerkschaften in der beruflichen Bildung

Im Dezember 2008 jährte sich der 100. Gründungstag des DATSCH - Deutscher Ausschuss für Technisches Schulwesen. Der DATSCH war eine Kreation der großen Metall- und Elektrobetriebe in Deutschland. Es war die erste Organisation, die sich ganz und ausschließlich der beruflichen Bildung widmete. mehr



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