DGB - Wir gestalten Bildung

http://www.wir-gestalten-berufsbildung.de/

Springe direkt zu:Hauptinhalt Suchformular Anmeldung Bereichsnavigation Hauptnavigation Service und Links Servicenavigation


Hauptinhalt

Neue Vereinbarung über das Verfahren zur Besetzung der Landesfachausschüsse (LFAs) der IHKs zwischen DGB und DIHK

Bereits seit 2008 besteht zwischen DIHK und DGB eine Zusatzvereinbarung, die das Verfahren über die Besetzung der Landesfachausschüsse zur Entwicklung bzw. Beschlussfassung der überregionalen Aufgaben für die Prüfungen der bundeseinheitlichen Aufstiegsfortbildung, regelt.

 

Diese wurde aktuell überarbeitet und neu unterzeichnet.

 

Zur Auswahl und zum Beschluss überregionaler Aufgaben für AEVO- und Fortbildungsprüfungen werden Aufgabenauswahlausschüsse eingesetzt (sogenannte Landesfachausschüsse).

 

Die Besetzung der Landesfachausschüsse werden analog § 40 Abs.1, 2 BBiG zusammengesetzt.

 

Dies umfasst u.a.:

 

  • Die Landesfachausschüsse bestehen aus mindesten 3 Mitgliedern.
  • Diese müssen für die Prüfungsgebiete sachkundig und für die Mitwirkung im Aufgabenerstellungswesen geeignet sein.
  • Den Landesfachausschüssen müssen Beauftragte der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer in gleicher Zahl sowie mindestens eine Lehrkraft angehören
  • Die Mitglieder müssen in Bezug auf ihren beruflichen Hintergrund geeignet sein sowie einem Prüfungsausschuss angehören

 

Was ändert sich mit der neuen Vereinbarung?

 

  • Bisher wurden die DGB Regionen von den IHKs über die Einrichtung neuer Landesfachausschüsse bzw. über die Neuberufung bestehender Landesfachausschüsse informiert und zur Benennung der Arbeitnehmerbeauftragten aufgefordert.
    → Ab sofort wird der DGB Bundesvorstand vom DIHK über die Einrichtung neuer
      Landesfachausschüsse bzw. über die Neuberufung bestehender Landesfachausschüsse informiert.

  

  • Bisher baten die IHKs, bei denen die Landesfachausschüsse angesiedelt sind, die DGB-Regionen direkt um Vorschläge für geeignete Arbeitnehmerbeauftragte zur Mitarbeit in den Landesfachausschüssen.
    → Ab sofort koordiniert hier die Bundesebene: Die IHKs wenden sich an den DIHK,
      der wiederum den DGB Bundesvorstand informiert. Der DGB Bundesvorstand leitet die Information an die DGB Bezirke weiter, die geeignete Mitglieder vorschlagen. Die Vorschläge werden wiederum über die DGB Bundesebene beim DIHK eingereicht.

  

  • Bisher war für die Benennung ein Zeitraum von sechs Wochen vereinbart.
    → Ab sofort sind dafür 12 Wochen vereinbart.

  

  • Wenn bisher ein AN-Vorschlag keine Berücksichtigung gefunden hat, da der Vorschlag vereinbarten Kriterien nicht entsprochen hat, wurden die DGB-Regionen direkt informiert und hatten 4 Wochen Zeit, um einen neuen Vorschlag zu unterbreiten.
    → In Zukunft wird auch in diesem Fall der DGB Bundesvorstand informiert, der
      wiederum die DGB Bezirke um einen Neu-Vorschlag bittet. Dafür sind ab sofort 8 Wochen als Frist gesetzt.

  

    • Außerdem wurde ergänzt, dass wenn der DGB von seinem Vorschlagsrecht keinen Gebrauch macht, die IHK vorrangig aus dem Kreis der vom DGB benannten Prüfer/innen nach pflichtgemäßem Ermessen beruft.

     

    Die aktuelle Vereinbarung zwischen DGB und DIHK gilt für die nächsten 5 Jahre. Sie wird nach 4 Jahren evaluiert und ggf. nachgebessert.

     

    Die gesamte Vereinbarung im Wortlaut



    Suchformular



    Service und Links